ana.words, umverteilung mit service public, //#

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2. Juni 2004 mahal
In Allgemein
Bern, 1. Juni

Die JUSO Schweiz gegen die  Tariferhoehungen bei Postfinance

In Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft Kommunikation und dem
Komitee zu Rettung der Poststellen in Lausanne lanciert die
JUSO Schweiz eine Petition gegen die Tariferhoehungen bei
Postfinance. Diese Gebuehren, die am heutigen 1. Juni in
Kraft treten, sind nicht nur unnoetig, da die Post
Millionengewinne schreibt, sondern auch ungerecht, weil nur
die Personen mit kleinem Vermoegen zur Kasse gebeten werden.
Die Petition der JUSO fordert den Post-Verwaltungsrat dazu
auf, auf seine Entscheidung zurueckzukommen und verlangt vom
Parlament, dass es die Gleichbehandlung aller KundInnen bei
Betrieben des Service Public sicherstellt.

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mani zu ueberstuelpen:
> es gibt ja auch kein verb fuer das aktive einringen
> beim koitus. es heisst auch einfach eindringen. 
>
> also überstuelpen und eindringen.
>
> oder ficken.
>

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Am heutigen 1. Juni erhoeht die Post die Tarife fuer
Finanzdienstleistungen im Bereich "Postfinance" fuer Personen
mit kleinem Vermoegen. Ein gewoehnlicher Konsument der
Finanzdienstleistungen der Post, der nicht im Besitz eines
Deposito-Kontos ist, muss ab sofort bei gleich bleibendem
Angebot 60.- pro Jahr fuer sein Postkonto bezahlen (fuer eine
Postcard und den monatlichen Kontoauszug). Nur noch die
reichsten KonsumentInnen, welche ueber ein Deposito-Konto
verfuegen und mehr als 7'500.- auf ihrem Postkonto deponiert
haben, profitieren in Zukunft von den kostenlosen
Finanzdienstleistungen der Post. Somit sind die
BenutzerInnen mit bescheidenem Vermoegen die ersten Opfer
dieser Tariferhoehung. Gegen jegliche Logik des Service
Publics muessen in Zukunft die aermeren KonsumentInnen die
kostenlosen Dienstleistungen fuer die reichen KundInnen
mitfinanzieren!

Die JUSO Schweiz erachtet eine solche Entscheidung auf dem
Buckel der KonsumentInnen mit bescheidenem Vermoegen als
voellig inakzeptabel und als krasser Widerspruch zur Aufgabe
der Post als Service Public Unternehmen, das allen KundInnen
zu gleichen Bedingungen offen stehen sollte. Diese
Tariferhoehung ist eine Umverteilung in die falsche Richtung
und ist fuer einen Service Public Betrieb voellig
unverantwortlich. Im Jahre 2003 hat die Post einen Gewinn
von 360 Millionen geschrieben, was eine solche Entscheidung
nicht im geringsten rechtfertigt. Wie Postdirektor Ulrich
Gygi mehrmals oeffentlich verlautbaren lies, ist der Bereich
"Postfinance" fuer den gelben Riesen eine "Milchkuh". Deshalb
duerfen die KundInnen mit gutem Recht kostenguenstige und
effiziente Finanzdienstleistungen von der Schweizerischen
Post erwarten.

Um der Stimme der KonsumentInnen der Post Gehoer zu
verschaffen, hat die JUSO Schweiz beschlossen, gemeinsam mit
der Gewerkschaft Kommunikation und dem Komitee fuer die
Rettung der Poststellen in Lausanne, eine Petition gegen die
Tariferhoehung bei Postfinance zu lancieren. Sie fordert den
Verwaltungsrat der Post dazu auf, auf diesen besonders
unpopulaeren Entscheid zurueckzukommen und verlangt vom
Parlament, dass es die Gleichbehandlung von allen KundInnen
in Betrieben des Service Publics sicherstellt. Die JUSO
Schweiz ruft alle Organisationen und KonsumentInnen dazu
auf, die Petition online zu unterzeichnen unter
http://www.juso.ch/index.php?page=petition&lang=de


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a n a . w o r d s
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ana.txt seite 444

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